Was sind Rähmchen und wie sind sie entstanden?

Rähmchen sind ein wichtiger Teil der Imkerei und haben sie in gewisser Weise revolutioniert. Die Rähmchen ermöglichen dem Imker, einen Blick in den Bienenstock zu werfen und so das Leben seiner Tiere besser verfolgen zu können.

Ein Rähmchen, auch als Wabenholz bekannt, ist ein Holzrahmen, welcher mit einer Mittelwand versehen in die Beute eingesetzt wird. Diese bauen die Bienen zu Waben aus. Der entscheidende Vorteil von Rähmchen ist ihre Mobilität, denn sie können beliebig aus dem Bienenstock entfernt und an anderer Stelle wieder eingesetzt werden.

Bevor Rähmchen verwendet wurden, wurden Bienen ausschließlich in Körben gehalten und ein Einblick in das Leben der Bienenvölker stellte sich als schwierig, nahezu unmöglich, dar.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Imkerei mittels der Erfindung des mobilen Wabenbaus revolutioniert. Seit diesem Zeitpunkt wurden Bienenbeuten, ähnlich denen, die heutzutage verwendet werden, benutzt und die Imkerei stark vereinfacht. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Erfindung durch das Einsetzen einer Mittelwand perfektioniert. Nicht nur die Imker profitieren von Rähmchen mit Mittelwänden, sondern auch die Biene. Die Mittelwand bildet eine Art Gerüst, sodass die Bienen weniger Zeit und Kraft für die Honigproduktion verwenden müssen. Deshalb stieg nach der Erfindung auch die produzierte Honigmenge.
Mobile Waben waren der erste Weg, um volle Waben aus dem Bienenstock zu entnehmen, ohne den Bienen und anderen Waben zu schaden. Durch das sofortige Einsetzten eines neuen Rähmchens kann die Herstellung von Honig sofort fortgesetzt werden.

Mit der Erfindung der Rähmchen wurden die Haltung von Bienen und die Produktion von Honig stark vereinfacht und heutzutage sind Rähmchen ein unersetzlicher Teil modernder Imkerei.