Fliegenrute: der beste Freund des Fliegenfischers

Die Fliegenrute ist eines der wichtigsten Bestandteile einer Fliegenfischerausrüstung. Sie hilft dem Fischer seine Beute zu ködern und einzufangen. Ein weiterer nützlicher Gegenstand ist die Wathose. Sie ermöglicht dem Fischer die Entfernung zum Fisch zu überbrücken. Eine Wathose ist eine wasserdichte Hose bestehend aus Neopren, Gummi oder anderen atmungsaktiven Materialien, welche das Betreten eines Gewässers ermöglichen und so die darunterliegende Kleidung vor Nässe schützen. Ein weiterer nützlicher Gegenstand ist die Polbrille. Die Polbrille hilft die Kontraste zu verstärken. So werden zum Beispiel Pilotkugeln oder Signalfarben von Fischen deutlicher und besser wahrgenommen. Sie verfügt über Spezialgläser die Lichtreflexionen die auf der Wasseroberfläche auftreten können mildert. Die Brille gehört zur Grundausstattung von Anglern, die oftmals ihre Beute auf Sicht fangen, zum Beispiel Fliegenfischer oder Pirschangler.

Dem Fisch immer eine Spur voraus

Zur zusätzlichen Ausrüstung gehört in einigen Fällen auch ein so genanntes „Belly-Boat“. Das Belly-Boat ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Die LKW-ähnliche Bauform, welches über eine U-Form verfügt, vereinfacht das Einsteigen ins Boot. Selbst das Einsteigen mit Wathose stellt keinerlei Probleme dar. Das Boot dient um abseitige oder verlassene Stellen eines Sees bzw. des Meers zu erreichen. Der Antrieb des Bootes erfolgt Dank Schwimmflossen. Der Sitz sowie die Rückenlehnen sind aufblasbar. Die erhöhte Sitzposition ermöglicht ein erleichtertes ein weites Auswerfen der Angelrute.

Mit praktischen Dingen ans Wasser

Anfänger die das erste Mal Fliegenfischen, sollten sich einen erfahrenen Fischer mit zur Seite nehmen um einen idealen Start zu bekommen. Gerade für Anfänger sollten gewisse Ruten oder Fliegenschnüre ausgewählt werden damit nichts schiefgeht. Im Gegensatz zu monofilen oder geflochtenen Schnüren sind Fliegenschnüre zusätzlich mit Kunststoff ummantelt. Dank der aussagekräftigen AFTMA-Klassen ist auf einem Blick direkt klar, wie sich die Schnur zusammensetzt und für was sie geeignet ist. So wird zum Beispiel unterteilt, ob es sich im schwimmende oder treibende Fliegenschnüre handelt.