Die Geschichte der Linienlaser Module

Es war Albert Einstein, der die Grundlagen der gebündelten Strahlung entdeckte: Bereits 1917 beschrieb der weltbekannte Physiker das Prinzip der stimulierten Emission als umgekehrte Absorption. Daraufhin scheiterten zunächst eine ganze Reihe von Wissenschaftlern daran, Einsteins Erkenntnisse über Linienlaser Module in die Praxis umzusetzen.

Auf der Basis von Einsteins Theorien experimentierte in den 1950er Jahren der Physiker Charles Townes aus Amerika mit Mikrowellenstrahlung, die er durch das Emissionsverfahren stabilisieren konnte. Das zugehörige Gerät wurde als „Maser“ bezeichnet, was die Vorlage für den späteren Begriff Laser darstellte. In den Folgejahren untersuchten Forscher auf die Emission von Licht basierend auf Townes Prinzip.

Schließlich stellte der Amerikaner Theodore Maiman 1960 den ersten Rubinlaser her. Als Materialien verwendete er dafür Linienlaser Module aus Metall, den Edelstein und eine Blitzlampe – für diese Zeit ganz einfach zu beschaffende Werkstoffe. In seinem Experiment lenkte er mit Spiegeln Lichtstrahle durch die Kristallstäbe, wodurch die Atome angeregt wurden, weitere Lichtteilchen auszusenden und so einen intensiven Strahl bildeten, der so in der Natur nicht vorkam.

Weiterentwicklungen im Bereich der Lasertechnik

Im weiteren Verlauf der Geschichte wurden nach Theodore Maimans geglücktem Experiment zunächst Gaslaser mit Sauerstoff, CO2 und Stickstoff entwickelt, sowie diverse Arten von Farbstofflasern mit flüssigen laseraktiven Medien. Doch auch die Kristalllasertechnologie wurde verbessert: In den 1980er Jahren baute man Ultrakurzpulslaser mit beispielsweise Titanen und Saphiren. Zu dieser Zeit wurden auch neue Halbleitertechnologien erfunden, die in Datennetzen und CD-Laufwerken ihren Einsatz fanden.

Mittlerweile finden sich hochpräzise Laser auf dem Markt, sogar mit blauen und ultravioletten Dioden. Heute ist die Lasertechnik weder aus dem Alltag, noch aus der Forschung und Industrie wegzudenken und bietet zudem Möglichkeiten für weitere interessante und hilfreiche Anwendungszwecke, die vielleicht noch gar nicht erforscht sind.